Das Abenteuer beginnt!

«Es ist alles so eckig», meint Iwan, als er zum ersten Mal in den Geländewagen steigt. Und tatsächlich, selbst die Windschutzscheibe des Land Rovers ist fast im rechten Winkel hinter dem Steuerrad angebracht. Für unsere Reisezeit in Neuseeland haben wir einen Defender gemietet, ein Auto ohne Luxus, Eleganz oder Komfort, dafür mit viel Bodenfreiheit und zwei Dachzelten. Wir fahren direkt los. Erstmal geht es noch quer durch Auckland, um die letzten Utensilien zu besorgen. Für die Reise fehlen uns noch die getrockneten Grundnahrungsmittel, ein Klapptisch, ein guter Gaskocher und unsere zwei Campingpfannen, ohne die bei uns gar nichts geht. Am nächsten Morgen geht es dann endlich los Richtung Süden. Nach einer Abkühlung im wunderbaren Lake Taupo wollen wir in einem nahegelegenen Wald campieren. Wir parken auf einer Lichtung und schlagen die Zelte auf. Oder versuchen es zumindest. Im Erklärungsvideo sah alles so einfach aus … Nun scheinen die Bedingungen anders zu sein, an uns liegt es natürlich nicht! Auf der einen Seite biegen sich die Zeltstangen unter Zug, gegenüber flattert der Stoff kraftlos im Wind. Plötzlich fällt Iwan samt Leiter vom Zelt auf den Waldboden. Der ist zum Glück gut gepolstert. Der Waldboden natürlich. Heute probieren wir unsere ersten Rezepte aus. Yves montiert den Gasherd und legt gleich los. Langsam steigt ein seltsamer Duft auf. Der passt gar nicht mitten in diesen idyllischen Wald, abgeschieden von jeglicher Zivilisation. Es riecht verbrannt! «Das fängt ja gut an, Yves!» Yves schaut kritisch in die beiden Pfannen: «Sieht alles bestens aus.» Er hebt eine Pfanne hoch, das Metall glüht regelrecht. Yves verdreht die Augen: «Ja perfekt, unsere neuen Campingpfannen fangen Feuer!»

Land Rover in Auckland
Zwei Pfannen unterwegs in Neuseeland
Iwan und Pascal am Lake Taupo
Campieren im Wald in Neuseeland
Dachzelt aus der Vogelperspektive